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Triathlon

Habe die erste Stunde auf dem Rad hinter mich gebracht. War locker und easy! Nun frage ich mich, ob es Größenwahn wäre, würde ich den Marathon streichen und mir gleich einen Triathlon zur Brust nehmen. Das bisschen schwimmen und radeln dürfte ja nicht das Problem sein?! Muss ich mal eine Nacht drüber schlafen.

Tschö wa…

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Los geht’s

Nein, der Sommerurlaub hat mich nicht von meinem Vorhaben abgebracht. Ich will laufen! Nicht irgendwohin, sondern einen Marathon. Richtig, einen echten 42,195 Kilometer Marathon. Ihr glaubt mir nicht?

HA! In einem Jahr werde ich sagen: Na geht doch!

Is klar, mal eben den Hintern von der Couch und dann “ab dafür” funktioniert nicht. Aber “Hintern von der Couch” ist der erste Schritt. Wie sagte schon dieser weise, alte Indianerhäuptling: “Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt”. Und wenn Du den nicht machst kommst Du nirgendwo hin.

Den ersten Schritt habe ich gemacht. Noch nicht an irgendeiner dieser Quälmaschinen im Fitnessstudio, eher damit, dass ich Gott und alle Welt mit meinem Vorhaben zutexte. Die ersten Reaktionen gingen von “Oweia, jetzt knallt er komplett durch” über schallendes Gelächter bis “Wenn das einer schafft, dann du”. Oder der besorgte Anruf meiner Schwiegermutter. In dem macht sie meine Frau lang und fragt erbost, warum sie (also meine Frau) das denn von mir verlange. Sie soll doch bitte an meine Gesundheit denken. In meinem Alter. Hier stelle ich einmal klar: Die Holde kann gar nichts dafür!

Unterstützung brauche ich dabei allerdings auch. Von Euch und vor allem von meinen Trainern. Trainer Nummer eins ist Marco Fuchs, der mich auf die Idee gebracht hat. Wenn es der Fitness- und Athletiktrainer und Personalcoach nicht mit mir schafft, dann schafft es wohl niemand. Der zweite Berater ist Klaus Offergeld. Als aktiver Radsportler und Marathonläufer weiß er, dass es nicht nur Milch bedarf, um müde Männer munter zu machen.

Sicher fragt Ihr Euch, wie ich nun auf die Idee gekommen bin. Hier die Erklärung:

An einem Sonntag im Juli ruft eine gute Freundin an und bittet meine Frau und mich zu Kaffee und Kuchen. Da lasse ich mich ja nicht zweimal bitten, wa?! Also auf in die Soers und bei nettem Verzäll das ein oder andere Krümelchen verdrückt. Irgendwann öffnet sich die Tür und der Sohnemann kommt gut gelaunt herein. Ein Kerl wie ein Schrank und fit wie der oft zitierte Turnschuh. Unser beider Leidenschaft, die Alemannia, war schnell Thema. Beim Punkt “Fitness” kam dann meine Frage, die alles ins Rollen brachte: “Wat is eijentlich ‘n Laktatwert und wat hab ich denn wohl für einen?”. Lange Rede, kurzer Sinn. An besagtem Nachmittag klärte mich der Sohn darüber auf, dass ich, wenn ich es denn nur will, sicher in einem Jahr einen Marathon laufen könne. “Jau, ich und ‘n Marathon, lach”. Doch! Wenn ich es will, dann werde ich es mit seiner Hilfe schaffen! Nun ja, er war sehr überzeugend und ich sagte “Yes I can”.

OK, manchmal glaube ich auch, dass ich nicht alle Radkappen beieinander habe, und dass zu heißes Baden die Birne weich macht. Aber püüh – was soll’s. Ich ziehe die Sache jetzt durch.

Tschö wa…

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